

Hach, was für ein Jahr...
Ich bin gerade sehr dankbar und tief berührt.
Jetzt, wo die Raunächte nahen und ich mich damit beschäftige, merke ich, dass ich anhalte und würdige, was in diesem Jahr alles passiert ist… wow…
Einen Hof gekauft, Oma geworden, geheiratet – und das nicht einfach alles so gemacht, sondern mit viel Hingabe. In jedem Prozess angehalten und geschaut: Was ist gerade in mir? Wie fühlt sich das an? Was kommt hoch? Und dann festzustellen, wie wohlwollend ich dieses Jahr meinen Verletzungen Aufmerksamkeit schenken konnte. Wie ich mich immer wieder in den Arm nehmen und mir immer und immer wieder vergeben konnte, dass ich es noch nicht so gut kann…
Und während ich das hier schreibe, sitze ich auf einer Bank auf einem kleinen Hügel – mit drei Lärchen und einer Eiche hinter mir. Wie Freundinnen fühlen sie sich an. Die Bank ist etwas zu hoch, ich komme mit den Füßen nicht ganz auf den Boden, aber das macht gar nichts. Die Füße baumeln fröhlich hin und her, und ich schaue in die Ferne, sehe, wie die Wolken ganz langsam ziehen. Ich freue mich, dass der Wind mir leicht ins Gesicht kitzelt. Von weitem sehe ich eine Frau den Weg zu mir hochkommen – sie geht ganz beschwingt, aber gezielt auf mich zu und winkt mir.Ich winke zurück und wundere mich, woher sie mich kennt. Ich kann sie noch nicht genau erkennen und kneife die Augen ein wenig zusammen. Aber irgendetwas ist ganz vertraut, ganz bekannt – und je näher sie kommt, desto klarer sehe ich: das bin ich. Mein ICH. Ich staune und bin etwas verwirrt.
Dann setzt sich mein ICH zu mir, lässt die Füße baumeln und lächelt mich offen an. Ich staune immer noch und weiß im Moment gar nichts zu sagen – aber das scheint kein Problem zu sein. So sitzen wir, schauen in die Ferne und baumeln synchron mit den Füßen. Es fühlt sich so friedvoll an, so natürlich und vertraut, als müsste gar nichts passieren.
Nach einiger Zeit schaue ich mein ICH an, lächle und nehme ihre – meine – Hand.
Sie fühlt sich so vertraut an, so geborgen. Ich halte sie einfach fest und beginne ganz langsam, ihr von unserem Jahr zu erzählen. Von dem, was uns passiert ist, von dem, was wir gemacht haben. Vom Schmerz darin, den unglaublichen Wundern und der Freude.
Wie herrlich… Wir lachen gemeinsam, wir weinen, erkunden jeden Moment und drücken unsere Hände ganz fest.
Hach, wie mag ich mich… wie schön, dass es mich gibt. ♥

Hach, was für ein Jahr...
Ich bin gerade sehr dankbar und tief berührt.
Jetzt, wo die Raunächte nahen und ich mich damit beschäftige, merke ich, dass ich anhalte und würdige, was in diesem Jahr alles passiert ist… wow…
Einen Hof gekauft, Oma geworden, geheiratet – und das nicht einfach alles so gemacht, sondern mit viel Hingabe. In jedem Prozess angehalten und geschaut: Was ist gerade in mir? Wie fühlt sich das an? Was kommt hoch? Und dann festzustellen, wie wohlwollend ich dieses Jahr meinen Verletzungen Aufmerksamkeit schenken konnte. Wie ich mich immer wieder in den Arm nehmen und mir immer und immer wieder vergeben konnte, dass ich es noch nicht so gut kann…
Und während ich das hier schreibe, sitze ich auf einer Bank auf einem kleinen Hügel – mit drei Lärchen und einer Eiche hinter mir. Wie Freundinnen fühlen sie sich an. Die Bank ist etwas zu hoch, ich komme mit den Füßen nicht ganz auf den Boden, aber das macht gar nichts. Die Füße baumeln fröhlich hin und her, und ich schaue in die Ferne, sehe, wie die Wolken ganz langsam ziehen. Ich freue mich, dass der Wind mir leicht ins Gesicht kitzelt. Von weitem sehe ich eine Frau den Weg zu mir hochkommen – sie geht ganz beschwingt, aber gezielt auf mich zu und winkt mir.Ich winke zurück und wundere mich, woher sie mich kennt. Ich kann sie noch nicht genau erkennen und kneife die Augen ein wenig zusammen. Aber irgendetwas ist ganz vertraut, ganz bekannt – und je näher sie kommt, desto klarer sehe ich: das bin ich. Mein ICH. Ich staune und bin etwas verwirrt.
Dann setzt sich mein ICH zu mir, lässt die Füße baumeln und lächelt mich offen an. Ich staune immer noch und weiß im Moment gar nichts zu sagen – aber das scheint kein Problem zu sein. So sitzen wir, schauen in die Ferne und baumeln synchron mit den Füßen. Es fühlt sich so friedvoll an, so natürlich und vertraut, als müsste gar nichts passieren.
Nach einiger Zeit schaue ich mein ICH an, lächle und nehme ihre – meine – Hand.
Sie fühlt sich so vertraut an, so geborgen. Ich halte sie einfach fest und beginne ganz langsam, ihr von unserem Jahr zu erzählen. Von dem, was uns passiert ist, von dem, was wir gemacht haben. Vom Schmerz darin, den unglaublichen Wundern und der Freude.
Wie herrlich… Wir lachen gemeinsam, wir weinen, erkunden jeden Moment und drücken unsere Hände ganz fest.
Hach, wie mag ich mich… wie schön, dass es mich gibt. ♥